MEISER, ein international führender Gitterrosthersteller, erweitert im Industriegebiet „Über Prims“ bei Schmelz seinen saarländischen Standort. Auf der neuen Fläche entstehen eine neue Versandhalle und eine hochmoderne Verzinkungsanlage, die das Unternehmen im Sommer 2011 in Betrieb nehmen wird. Das hierzu vorgesehene Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 30 Mio Euro. Im Rahmen der Betriebserweiterung wird die Zahl der Beschäftigten von heute ca. 600 Mitarbeitern auf voraussichtlich ca. 700 Mitarbeiter ansteigen. Der Meiser-Gitterrost gilt in Fachkreisen als eines der besten Produkte seiner Art in Europa. www.meiser.de
Das Land hat den Weg frei gemacht
Für Werkserweiterungen im Industriegebiet „Über Prims“ hat das Land mit einer Straßenverlegung - die Rede ist von der L 145 - den Weg frei gemacht. Aber nicht nur Meiser sondern auch der benachbarte Schutzplankenhersteller Spig plant eine Betriebserweiterung. In Richtung Norden sind Erweiterungsflächen für die industrielle Nutzung in einer Größenordnung von ca. 5 ha geschaffen worden. Darüber hinaus war die Verlegung auch aus anderen Gründen notwendig: Sie dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit und einem verbesserten Verkehrsfluss. Nun ist ein reibungsloser und sicherer Werksverkehr aller im Industriegebiet „Über Prims“ angesiedelten Produktionsstätten vor Ort gewährleistet.
Dienstleister Strukturholding Saar
Vorfinanzierung und Bau der Straßenverlegung hat der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) auf die SHS Strukturholding Saar übertragen; für die SHS ein weiteres mittelstands-freundliches ÖPP-Projekt, das auch saarländischen Unternehmen zugute kommt. Die SHS betraute ihre Tochtergesellschaft LEG Saar mit Bebauungsplan, Flächenmanagement und technischer Projektleitung. Mitunter gestalteten sich die Vorarbeiten als sehr komplex: Beim Bebauungsplan beispielsweise musste die Gesellschaft berücksichtigen, dass es sich hier um eine überschwemmungsgefährdete Fläche in der Nähe eines Naturschutzgebietes handelt. Das erforderte natürlich entsprechend achtsame Verfahrensweisen. Doch mit der Unter-stützung des Umweltministeriums konnte die Gesellschaft gute Lösungen finden. Die Kostenberechnung für das Gesamtprojekt beläuft sich auf ca. 9.500.000 Euro inklusive aller Baunebenkosten und notwendiger Ausgleichsmaßnahmen, wie dem Ankauf von ökologischen Werteinheiten aus dem landesweiten Ökokonto (www.saarland.de/8880.htm).
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