Die Erschließung weiterer Industrieflächen zur Ansiedlung neuer Unternehmen im Nordwesten des Saarlandes sind bald Realität: Minister Hartmann übergibt am 6. Januar 2010 der SHS-Tochter SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft eine Zuwendung in Höhe von 5 Mio. Euro. Die SHS-Tochter wird sie für die Erschließung der Masterplanfläche Industriepark Holz verwenden.
Erste Schritte hat das Land bereits im Sommer unternommen: Die B 268 zwischen Niederlosheim und Münchweiler wurde südlich um das Werksgelände der Firma Homanit auf einer Länge von ca. 1,15 km verlegt. Der verbleibende alte Teil der B 268 wird in das Werksgelände übergehen.
Im Juni unterzeichneten dann der SBB-Geschäftsführer Thomas Schuck und der Losheimer Bürgermeister Lothar Christ den Erschließungsvertrag. So wurde auch der Weg frei gemacht für eine mögliche Werkserweiterung der Firma Homanit am Standort Niederlosheim und für die Ansiedlung weiterer branchenverwandter Unternehmen - ein großes Potential für Synergieeffekte. Wirtschaftsminister Christoph Hartmann betont: „Die Erschließung des Industrieparks Holz ist ein wichtiger Schritt für die infrastrukturelle Aufwertung und Stärkung der gesamten Hochwaldregion. Das sichert Arbeitsplätze, nicht nur für Homanit sondern auch im Hinblick auf mögliche neue Firmenansiedlungen“. Er lobt bei der Übergabe auch die gute Zusammenarbeit: „Ich freue mich, dass beim Projekt Industriepark Holz und der Straßenneukonzeption die Gemeinde Losheim am See, die Stadt Wadern, das Land mit seinem Landesbetrieb und die landeseigene Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft eng und vertrauensvoll miteinander eine optimale Lösung entwickelt haben.“
SBB-Geschäftsführer Thomas Schuck sagt: „Die Investitionen in Höhe von rund 5 Mio. Euro in Losheim rechnen sich. Eine neue Industriefläche von ca. 40 Hektar wird entstehen. Die Firma Homanit kann ihre Kapazität um eine Versandanlage erweitern. Wir stabilisieren hierbei einen für die Region bedeutenden Arbeitgeber.“ Die SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft übernimmt im Auftrag der Gemeinde die Erschließung und anschließend auch die Vermarktung der rund 40 Hektar großen Fläche. Insgesamt investiert die SBB rund 7 Mio. Euro allein in die Erschließung der Fläche, zuzüglich der Kosten für den Erwerb der benötigten Grundstücke beläuft sich die Investition auf etwa 13 bis 14 Mio. Euro.
Mit der Projektsteuerung, der Bodenordnung und dem Bebauungsplan ist die SHS-Tochter LEG Saar betraut.
Voraussichtlich Anfang 2011 werden die Arbeiten abgeschlossen sein.
Der Masterplan Industrieflächen Saarland
Der von der Landesregierung des Saarlandes verabschiedete und der SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft erarbeitete Masterplan Industrieflächen sieht bis 2019 die Entwicklung von sechs großen Industriegebieten vor. Die Rede ist von einer Gesamtfläche von über 400 ha. Um dem Bedarf moderner Unternehmen an Industrieflächen gerecht zu werden, hat die Gesellschaft unter anderem Lage, Verkehrsanbindung, ökologische Verträglichkeit und einen möglichst großzügigen Grundstückszuschnitt als maßgebende Kriterien für die Auswahl der neuen Erschließungsgebiete herangezogen.
www.masterplan-saarland.de
Über die SBB
Gewerbeflächenmanagement und gewerbliche Immobilienentwicklung sind die Kern-kompetenzen der SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft mbH. Für Unternehmen aus dem In- und Ausland und für Kommunen entwickelt und vermarktet die SBB Gewerbestandorte mit allen Infrastruktureinrichtungen und bedarfsgerechten Gebäuden. SBB-Projekte wie der Ford Industrial Supplier Park haben internationale Maßstäbe gesetzt.
Die SBB ist eine Tochter der SHS Strukturholding Saar.
www.sbb-saar.de
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SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft mbH
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