Saarbrücken, Rilchingen-Hanweiler, 6. April 2011
Das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft hilft, den Weg für die Saarland Therme zu ebnen: Für die notwendige touristische Erschließung des Gesamtareals von 12,5 Hektar mit einem Nettoinvestitionsvolumen von rund 9 Millionen Euro gewährt die Landesregierung einen ersten Zuwendungsbescheid über 6,8 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln. Die EU-Kommission steuert rund 50 Prozent Kofinanzierungsmittel bei.
„Die Saarland Therme wird als touristische Attraktion ein breites Publikum ansprechen, von der Familie bis hin zum Wander- und Gesundheitstouristen. Hier entstehen Wertschöpfung und Arbeitsplätze für die Region. Deshalb investiert die Landesregierung in dieses touristische Leitprojekt, das unsere Attraktivität als Tourismusstandort insgesamt steigern wird“, so Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.
Zu den Erschließungsmaßnahmen gehören neben Abbruch- und Rodungsarbeiten die Anbindung an die Bundesstraße B 51 und die gesamte Wege- und Parkflächenneugestaltung einschließlich Strom- und Erdgasversorgung. Außerdem zählen die Thermalwasser- und Trinkwasserversorgung zu den Investitionen, die mit der Zuwendung unterstützt werden. Die Baumaßnahmen sollen bis Sommer 2012 abgeschlossen sein, damit zielgerecht zur Eröffnung der Saarland Therme im Herbst 2012 auch die erforderliche Infrastruktur in Rilchingen steht.
Im Gesundheitspark in Rilchingen mit der Saarland Therme, einem Medical-Vital-Center mit Einrichtungen der präventiven Gesundheitsvorsorge und einem 4-Sterne-Superior-Hotel entstehen rund 180 neue Arbeitsplätze. Durch das Gesamtangebot im Gesundheits-, Wellness- und Freizeitbereich werden Besucherzahlen von 180.000 bis 200.000 jährlich erwartet. Mit dem Gesundheitspark und den hiermit verbundenen Erschließungsmaßnahmen wird ein Masterprojekt der „Tourismusstrategie Saarland 2015“ umgesetzt.
Für den Bau der Saarland Therme überreichte Minister Hartmann bereits im November 2010 einen Zuwendungsbescheid über 2,6 Mio. Euro.
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